Interview mit Frau Waltraud Jachnow, Gesellschaft Bochum-Donezk e.V., Bochum 2022
https://www.youtube.com/watch?v=MmjOggJG5MA
Audiodateien
Brief von Jekatarina Okunewa _ gelesen von Elena Kroik
Brief von Viktor Jerochin_ gelesen von Wilfried Korngiebel
Brief von Michael Petruk_gelesen von Volker Gerwers
Brief von Iwan Kowalenko_ gelesen von Wilfried Korngiebel
Brief Soja Alexandrowna Solomkina_gelesen von Magdalena Köhler
Briefe von Zeitzeugen
Die 1987 gegründete Partnergesellschaft „Gesellschaft Bochum-Donezk e.V.“ hat sich von Beginn an mit dem Thema Zwangsarbeit beschäftigt. Seit 1989 wurden die Anfragen und Briefe an die Vorsitzende Waltraud Jachnow gesandt, zumal bald bekannt wurde, dass sie Russisch konnte. Hinzu kam die Falschmeldung in einer Donezker Zeitung, dass sie Bescheinigungen über die in Deutschland geleistete Zwangsarbeit ausstelle.
Die nach Bochum gekommenen Zwangsarbeiter*innen, aber auch viele Andere, haben alle eine Bescheinigung bekommen.
Nach deren Besuch in Bochum gab es mit Vielen noch Kontakt, z.T. auch wiedergegeben im Buch „…und die Erinnerung tragen wir im Herzen…“ (W. Jachnow et al, Bochum 2002). Es gab etliche sehr freundschaftliche Kontakte zu Bochumern, meistens Mitglieder der „Gesellschaft Bochum-Donezk e.V.“ Briefwechsel, Pakete wurden im Rahmen der humanitären Hilfe gesandt u.a. bis heute (2023) unterstützt die „Gesellschaft Bochum-Donezk e.V.“ noch die letzten zehn erreichbaren Zwangsarbeiter*innen in Donezk mit etwas Geld.

Nikolaj Storoschenko (*1928 bei Donezk), minderjähriger Zwangsarbeiter der Krupp-Zeche Constantin 1942-1945, Foto: Archiv Gesellschaft Bochum-Donezk e.V.
