Einladung zu: Lesung und geführten Radtouren

Donnerstag, 23. April, 18:00 Uhr: Lesung

Lesung im Gemeindesaal der Erlöserkirche in Bochum-Hiltrop.

Der Eintritt ist frei.

Die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen stellt das Buchprojekt, das auf jahrelanger Recherchearbeit zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf der Zeche Constantin und Mont Cenis in Bochum und Herne basiert, in einer spannenden Lesung vor. Die Sprecher*innen wechseln sich ab, zitieren Originalquellen und zeigen historische Fotos. Im Mittelpunkt stehen persönliche Schicksale und historische Dokumente, die das Leben von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf der Großzeche Constantin und Mont Cenis beleuchten. Besonders eindrücklich sind die Schilderungen von Zeitzeugen wie Michail Petruk, die von Hunger, Gewalt und familiären Verlusten berichten und die Darstellung der Schicksale der ukrainischen Mädchen und Frauen, die auf Mont Cenis und Constantin zur Arbeit gezwungen wurden. Weitere Schwerpunkte sind Arbeit, Widerstand, Bestrafung und Verfolgung sowie Entnazifizierung und Öffentlichkeit.

Samstag, 25. April, 14:00-16:30: Radtour

„Zappenduster“, Von Donezk in den Pütt nach Bochum.

Treffpunkt: Vierhausstraße / Ecke Hernerstr. Haltestelle: Constantin, Denkmal „Knochen-Karl“

Anmeldung über die VHS-Bochum, Kurs: M12009A

Samstag, 13. Juni, 14:00-16:30: Radtour

„Gras drüber?“ Auf den Spuren der Zwangsarbeit. Treffpunkt: Bergenerstraße 116c,

Anmeldung über die VHS-Bochum, Kurs: M12009B

Wir dürfen die Lehren aus der Geschichte nicht vergessen

Felix Lipski, Überlebender des Ghettos in Minsk, Bochum 8. Mai 2025

Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg in Europa durch die vollständige bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht. Wir feiern heute 80 Jahre der Befreiung des Deutschlands vom Nazismus, das Ende des größten Blutvergießens der Weltgeschichte, die Rettung der europäischen Juden vor der vollständigen Vernichtung.
Im Zweitem Weltkrieg haben 60 Millionen Menschen ihr Leben verloren, fast die Hälfte davon waren Zivilisten. Jeder Zehnte war Jude.
Am meisten betroffen waren die Sowjetunion und die Rote Armee. Das sowjetische Volk zahlte einen hohen Preis für den Sieg. 27 Millionen Menschen starben, 12 Millionen davon waren Soldaten und Offiziere.

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