Kurz vor dem 1. September, dem Antikriegstag, besucht „pax christi Ruhrgebiet“ Gedenkorte in Bochum

Bei einem Gang über das Gelände des ehemaligen Zwangsarbeiterlagers der Zeche Constantin in Bochum-Bergen, der sich über acht verschiedene inhaltliche Stationen auf dem Gelände erstreckte und durch Bilder, Karten, Zitate von Zeitzeugen und Zeichnungen von Valerian Lopatto zum Lagerleben veranschaulicht wurde, kam es zu einem regen Austausch mit den Teilnehmenden, die zuvor den Historischen Nordbahnhof in Bochum mit der Ausstellung „Drehscheibe des Terrors“ besucht hatten.

Auch einige ukrainische Zwangsarbeiter*innen berichteten, früher am Bochumer Bahnhof als Ziel ihrer Deportation gelandet zu sein. Es bietet sich daher auch heute eine Verknüpfung des Besuchs dieser beiden Gedenkorte an! So wurde beispielsweise von den Teilnehmenden auf Anhieb der jugendliche Protagonist Nikolaj Storoschenko wiedererkannt, dessen Schicksal und Geschichte bedeutend für die Erkundung der Lagergeschichte der Zeche Constantin war und ist. Die Gedenkorte stärker zueinander in Beziehung zu setzen und verstärkt auf Kooperation der Akteure zu bauen, sollte unser aller Anliegen in der Stadtgesellschaft sein!