



Wir gedenken der 22 getöteten Zwangsarbeiter. Am 2. Februar 1945 kamen sie – 2 Monate vor der Befreiung – durch einen nächtlichen Luftangriff ums Leben!
- (53)Antonio Malagoli, 24 Jahre, geboren in Solara di Bomporto – Modena, Emilia-Romagna
- (54) Gino Zanotti, 22 Jahre, geboren in Gatteo – Forlì, Emilia-Romagna
- (55) Alessandro Passadinibi, 29 Jahre, geboren in Castel S. Pietro – Bologna, Emilia-Romagna
- (56) Cosimo Martina, 32 Jahre, geboren in Nardò – Lecce, Apulien
- (57) Carmelo Caramia, 30 Jahre, geboren in Mesagne – Brindisi, Apulien
- (58) Paolo Maserati, 25 Jahre, in Gazzola – Piacenza, Emilia-Romagna
- (59) Severino Fabris, 30 Jahre, geboren in Camponogara-Venedig, Venetien
- (60) Ferdinando Paolinelli, 30 Jahre, geboren in S. Lorenzo in Campo-Pesaro/Urbino, Umbrien
- (61) Alfonso Pizza, 32 Jahre, geboren in Niscemi – Caltanissetta, Sizilien
- (62) Giuseppe Sarru, 33 Jahre, geboren in Tortoli – Ogliastra, Sardinien
- (63) Giuseppe Capraro, 32 Jahre, geboren in Canicattì – Agrigent, Sizilien
- (64) Pietro Bono, 32 Jahre, geboren in Montelepre – Palermo, Sizilien
- (65) Wasyl Heijderin, 19 Jahre, geboren in Stano-Dosperdowik, Sowjetunion
- (66) Domenico Quintiero, 21 Jahre, geboren in Cittadella del Capo – Cosenza, Calabrien
- (67) Angelo Coviello, 31 Jahre, geboren in Avigliano – Potenza, Basilicata
- (68) Nunzio Latino, 21 Jahre, geboren in Vittoria – Ragusa, Sizilien
- (69) Bartolomeo Zaccagnino, 22 Jahre, geboren in Atella – Potenza, Basilicata
(Stand Dezember 2024: kursive Zahlen sind die Nr. der Sterbeurkunden beim Standesamt Bochum-Gerthe)
Redebeitrag von Alfredo Vernazzani, ANPI-Köln, Verband der Partisanen Italiens in Deutschland, am 2. Februar 2005 und Bericht der Initiative:

Liebe Alle,
Wir sind jetzt schon eine Weile hier, Sie haben von den Umständen des Todes der Menschen erfahren, deren wir heute gedenken, Sie haben ihre Namen gehört, und so sehe ich mich nicht von der Aufgabe belastet, all dies noch einmal zu wiederholen. Stattdessen werde ich Ihnen eine andere Seite der Geschichte erzählen.
Wie Sie vielleicht wissen, bin ich heute hier als Vertreter der ANPI Köln. Die ANPI ist die Vereinigung italienischer Partisanen, die unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde, um Mitglieder der italienischen Resistenza gegen den Faschismus und die Nazi-Besatzungstruppen in Italien zu sammeln.
Seitdem hat sich es die Welt tief verändert. Die meisten Partisanen sind gestorben, und die ANPI, die inzwischen verschiedene Sitze in anderen Ländern in Europa und darüber hinaus eröffnet hat, hat ihre Tore für Mitglieder der neuen Generationen geöffnet, Mitglieder, die die Aufgabe weiterführen könnten, den Wert des Antifaschismus und der Erinnerung am Leben zu erhalten, die das Herzstück des aus der Asche des Krieges geborenen Europas bilden.
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