Donnerstag, 23. April, 18:00 Uhr: Lesung

Lesung im Gemeindesaal der Erlöserkirche in Bochum-Hiltrop.
Der Eintritt ist frei.
Die Initiative Gedenkort Bochum-Bergen stellt das Buchprojekt, das auf jahrelanger Recherchearbeit zu den Arbeits- und Lebensbedingungen von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf der Zeche Constantin und Mont Cenis in Bochum und Herne basiert, in einer spannenden Lesung vor. Die Sprecher*innen wechseln sich ab, zitieren Originalquellen und zeigen historische Fotos. Im Mittelpunkt stehen persönliche Schicksale und historische Dokumente, die das Leben von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern auf der Großzeche Constantin und Mont Cenis beleuchten. Besonders eindrücklich sind die Schilderungen von Zeitzeugen wie Michail Petruk, die von Hunger, Gewalt und familiären Verlusten berichten und die Darstellung der Schicksale der ukrainischen Mädchen und Frauen, die auf Mont Cenis und Constantin zur Arbeit gezwungen wurden. Weitere Schwerpunkte sind Arbeit, Widerstand, Bestrafung und Verfolgung sowie Entnazifizierung und Öffentlichkeit.
Ziel der Initiative ist es, die Erinnerung an diese Menschen wachzuhalten, das öffentliche Sprechen über diese Zeit anzustoßen und den Ort Bochum-Bergen sowie weitere Erinnerungsorte auch in Herne als Lern- und Gedenkort zu bewahren. Im Anschluss an die Lesung ist Zeit für den gemeinsamen Austausch.
Samstag, 25. April, 14:00-16:30: Radtour

„Zappenduster“, Von Donezk in den Pütt nach Bochum.
Treffpunkt: Vierhausstraße / Ecke Hernerstr. Haltestelle: Constantin, Denkmal „Knochen-Karl“
Samstag, 13. Juni, 14:00-16:30: Radtour
„Gras drüber?“ Auf den Spuren der Zwangsarbeit. Treffpunkt: Bergenerstraße 116c,
