Beschluss zum musealen Konzept für Gedenkort Bochum-Bergen

In der gestrigen Sitzung (30.8.) des Ausschuss für Kultur und Tourismus im historischen Rittersaal auf Burg Kemnade wurde nach eindrücklicher Präsentation der Historikerin Susanne Abeck die Beschlussvorlage der Verwaltung (20331833) einstimmig ohne Enthaltungen angenommen.

Nach erfolgter Sanierung der ehemaligen Kommandantur wird auf 60 qm eine Ausstellung konzipiert, die die Zeit des Nazismus und seiner rassistischen, gewalttätigen und menschenverachtenden Politik ab 1933 in den Blick nimmt. Das ehemalige Zwangsarbeiterlager der Gewerkschaft ver. Constantin der Große, eine der größten Krupp-Zechen, soll als bedeutender authentischer Ort im Kontext des Zwangsarbeitersystems des Ruhrbergbaus wie auch der Lokalgeschichte veranschaulicht werden.

Ob die Anregung seitens der CDU-Fraktion (Christian Haardt), doch auch einen kompletten Barackenzug historisch zu rekonstruieren, um diesen Ort in seiner Dimension auch begreifbar zu machen, zu einem späteren Zeitpunkt noch aufgegriffen wird, bleibt abzuwarten. Mit Interesse wurde die Anfrage von Tobias Dahlmann (Die Partei & Stadtgestalter) seitens des Amtes für Geoinformation, Herrn Ernst, aufgenommen, die derzeit untersuchten Kanäle und dabei gefundenen Bunker auch digital aufzunehmen und ggf. in das virtuelle Konzept für den Freiraum einfließen zu lassen.

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